Pflege für Holz im Außenbereich
Im Winter setzen Schnee, Regen, eisiger Wind und Frost den empfindlichen Holzoberflächen im Außenbreich stark zu. Poröse Oberflächen, abgeblätterte Farbanstriche oder Schimmelflecken sind oft unschöne Folgen. Das Paint Quality Institute (PQI) gibt Tipps, wie Sie das Holz wieder zum Strahlen bringen.
Wenn sich die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg durch die graue Wolkendecke bahnen, ist es an der Zeit, Holzelementen mit Schutz- und Dekoanstrichen eine Schönheitskur zu gönnen. Nach einer solchen Behandlungen ist das Holz bereit, im Sommer auch starke Sonneneinstrahlung auszuhalten. Für die Frühlingspflege empfiehlt das Paint Quality Institute (PQI) hochwertige Lacke oder Lasuren auf Reinacrylatbasis. Diese haben sich bei PQI-Studien im Außenbereich am widerstandsfähigsten erwiesen und sind zudem umweltfreundlich, da sie keine Lösungsmittel enthalten.
Für ein optimales Streichergebnis ist die Grundierung unerlässlich
Vor dem Streichen sollten Sie Risse und Abblätterungen mit einer Drahtbürste abgeschmirgeln – handelt es sich um eine größere Fläche, lohnt sich der Einsatz eines Schwingschleifers. Im ersten Schritt wird grob, dann fein geschliffen und um letzten Schritt der Vorbereitung sollten Sie den entstandenen Staub gründlich entfernen.
Eine Grundierung bewirkt eine bessere Haftung der neuen Farbschichten und einen gleichmäßigen Glanz. Deshalb sollten Sie jetzt mit dem Pinsel ein Holz-Isolier-Grund aufgetragen. Erst nachdem die Grundierung gründlich durchgetrocknet ist, folgt der Anstrich mit einem Lack oder einer Lasur. Bei der Auswahl der richtigen Grundierung sollten Sie darauf achten, dass das Produkt für den Außenbereich geeignet ist. Ist die Grundierung gründlich durchgetrocknet, folgt der Anstrich mit einem Lack oder einer Lasur.
Regelmäßiger Schutz für Langlebigkeit
Das Paint Quality Institute empfiehlt, maßhaltige Holzteile, wie Türen und Fenster, alle zwei Jahre neu zu streichen. Je nach Vorliebe kann hier zu umweltfreundlichen Dickschicht-Lasuren oder, wer es lieber deckend mag, zu einem Acryl-Buntlack gegriffen werden. Nicht maßhaltiges Holz bedarf sogar jährlich einer hochwertigen Dünnschicht-Lasur. Dabei müssen neue Holzzäune- und -tore vor dem ersten Lasieren mit einem speziellen transparenten Holzgrund gestrichen werden, um Bläue und Fäulnis zu vermeiden. Holz-Sichtschutz und Balkongeländer bestehen meist aus kesseldruckimprägnierten Holz. Auch hier ist eine regelmäßige Pflege mit einer Dünnschicht-Wetterschutz-Lasur ratsam.
Farben und Lacke sind wetterfühlig
Bei der Verarbeitung reagieren Anstrichmittel empfindlich auf extreme Witterungen. Liegt die Temperatur unter 10°C, lassen Farben und Lacke sich schwerer auftragen und trocknen langsamer. Ebenso beeinflussen sehr heiße Sommertage, stürmischer Wind und eine niedrige Luftfeuchtigkeit das Gelingen des Streichvorhabens.
Weitere Tipps zur Behandlung von Holzoberflächen im Außenbereich bietet die Homepage des Paint Quality Institutes unter www.farbqualitaet.de.
Fotos: www.farbqualitaet.de