Küchenwerkzeug aus Holz
Es sind nicht immer nur die großen Vorhaben aus oder mit Holz, die Fragen aufwerfen und bei denen man nachdenkt. Auch beim kleinen Küchenbrettchen gibt es Vorteile, wenn es aus Holz ist – aber leider nicht nur.
Wer mit der Metallgabel in der beschichteten Pfanne hantiert hat oder die Kratzspuren von der Metallpalette im Topf wegpolieren will, der wird froh sein, wenn in der Küche zukünftig der hölzerne Kochlöffel griffbereit ist. Holz ist nicht nur ein traditioneller Werkstoff für Küchenwerkzeuge, sondern auch ein wirklich funktionaler. Aber auch die Optik ist ein guter Grund in der Küche nicht nur die Möbel sondern auch das Handwerkzeug aus Holz anderen Werkstoffen vor zu ziehen. Auch wer zum Beispiel die Salzmühlen mit dem Edelstahldesign auf eine gedrechselte Holzschale stellt, wird diese nicht mehr im Schrank verstecken wollen.
Welche Holzsorten eignen sich aber für den Gebrauch in der Küche? Zwei Kriterien sollten dabei im Vordergrund stehen, zum einen die Funktion, da sind in erster Linie die Hölzer wählen, die für Werkzeuge verwendet werden, also zum Beispiel Buche, Esche oder auch Linde. Aber auch den zweiten Aspekt bei der Holzwahl sollte man nicht vergessen, die Optik. Oft wird da das Olivenholz gewählt mit seiner auffälligen kontrastreichen Maserung; wer es nicht so auffällig mag, dem sei Kirschholz empfohlen, mit seinem warmen gleichmäßigen rot-braunen Ton.
Mancher denkt, das Küchenwerkzeug aus Holz Probleme mit der Hygiene in der Küche bereiten könnte. Weit gefehlt, Tests haben ergeben, dass Schädlinge auf Holz weniger “Überlebenschancen” haben, als auf Kunststoffbrettern. Und das ist nicht verwunderlich, denn zum Beispiel die Gerbstoffe auch in abgelagertem Buchenholz machen den Bakterien aktiv den Garaus, da kommt Kunststoff nicht mit. Dass das Holz aus der Küche nichts in der Spülmaschine zu suchen hat, ist eigentlich selbstverständlich und dann steht dem richtigen Kochen nichts im Wege.